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Einsatznummer: 1
Einsatzart: G3
Einsatzstichwort: Gasgeruch
Einsatzort: Marbach, Mainzer Straße
Alarmierung: per Große Schleife Marbach / Führungsgruppe RielingshausenGroße Schleife Marbach / Führungsgruppe Rielingshausen

am Sat 02.01.2016 um 13:48 Uhr

Einsatzdauer: ca. 3 Std. und 0 Min.
Mannschaftsstärke: 32 Feuerwehrangehörige
Fahrzeuge am Einsatzort: ELW VRW RW-2 LF 20/16 LF 16-TS - 1 MTW - 2
alarmierte Einheiten:
Feuerwehr Marbach
Feuerwehr Marbach - Rielingshausen
Kreisbrandmeister

Einsatzbericht:

Die Angehörigen der Feuerwehr Marbach glaubten an ein Déjà-vu, den genau wie im Vorjahr begann das neue Jahr wieder mit einer Alarmierung wegen Gas.

Dieses Mal jedoch war schon beim Abfragen des Einsatzortes in der ILS Ludwigsburg klar, dass die Situation sehr Ernst war. Die Mitteilung an die ersten Kräfte war, dass Mitarbeiter des Gasversorgers in der Mainzer Straße bei einer Gasstörung vor Ort sind und die Feuerwehr nachfordern. Eine Situation, die in dieser Konstellation recht selten vorkommt. Normalerweise wird die Feuerwehr durch einen aufmerksamen Bürger alarmiert und fordert dann den Gasversorger nach.

Bereits beim Eintreffen an der Einsatzstelle wurde der Einsatzleiter der Feuerwehr Marbach, Kommandant Alexander Schroth vom Verantwortlichen des Gasversorgers darüber informiert, dass es durch eine undichte Gasleitung in einem Haus zu einer hohen Konzentration von Erdgas gekommen war und das diese undichte Gasleitung zwischenzeitlich abgesperrt sei. Zum Glück hielt sich im betreffenden Haus niemand auf, da dieses zurzeit umgebaut wird und nicht bewohnt ist.

Umgehend wurde in Absprache mit der Polizei die Räumung der umliegenden Häuser veranlasst und die Bewohner durch die Kräfte der Feuerwehr und Polizei aufgefordert, sofort die Häuser zu verlassen. Parallel dazu hatte man eine Stromabschaltung des betroffenen Straßenzuges durch das zuständige Energieversorgungsunternehmen veranlasst.

Zur Unterstützung der Feuerwehr Marbach forderte man den Gerätewagen-Messtechnik der Feuerwehr Ludwigsburg, sowie der Kreisbrandmeister an die Einsatzstelle nach.

Währenddessen wurde der Bereich um die Gebäude ständig von der Feuerwehr mit Messgeräten kontrolliert, außerdem machten sich mehrere Trupps mit Hitzeschutzanzügen einsatzklar, um im Notfall sofort eingreifen zu können. Auch in den angrenzenden Häusern konnten durch die Feuerwehr sowie den Gasversorger leicht erhöhte Gaskonzentrationen gemessen werden. Diese lagen jedoch lagen noch unter dem kritischen Bereich.

Zwischenzeitlich wurde der Eigentümer des Hauses ausfindig gemacht und gebeten, schnellstmöglich den Hausschlüssel an die Einsatzstelle zu bringen. Da dieser jedoch nicht in Marbach wohnt und eine längere Anfahrt hatte, prüfte die Einsatzleitung, welche anderen Möglichkeiten es gab, sich Zugang zum betroffenen Haus zu verschaffen.

Letzten Endes entschied sich der Einsatzleiter jedoch dazu, das Eintreffen des Eigentümers mit dem Hausschlüssel abzuwarten, da bei jedem gewaltsame Zugang von Seiten der Feuerwehr die Gefahr bestanden hätte, dass es zu einer Funkenbildung und somit zu einem Durchzünden des Gemisches hätte kommen können

Nachdem der Eigentümer den Schlüssel an die Feuerwehr übergeben hatte, wurde durch einen Trupp unter Hitzeschutz die Eingangstüre sowie auf der Rückseite eine Balkontüre geöffnet und die Kräfte begannen mit mehreren Hochleistungslüftern das Gebäude zu belüften. Außerdem entschied sich der Einsatzleiter dazu, auch die angrenzenden Gebäude zu belüften, um das dort vorhanden Gas zu verdünnen bzw. zu vertreiben.

Während dieser langwierigen Belüftungsmaßnahmen wurde in den Häusern immer wieder die Gaskonzentration gemessen, solange bis von Seiten des Gasversorgers Entwarnung gegeben werden konnte. Danach baute die Feuerwehr ihren Gerätschaften zurück und übergab die Einsatzstelle an die Polizei.


Video



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