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Modulausbildung Gefahrgut

Nachdem im Frühjahr und Sommer die beiden Bereiche «Technische Hilfeleistung» sowie «Brandbekämpfung» auf dem Ausbildungsplan standen, fand die Modulausbildung der Abteilung Marbach im Herbst mit dem Teil «Gefahrgut» ein Ende.

 

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An mehreren Dienstabenden wurde das Themengebiet «Gefahrgut» intensiv behandelt. So wurde der Umgang mit den Chemikalienschutzanzügen wiederholt geübt, außerdem wurden die Universal-Schutzanzüge, welche von den Dekon-Trupps genutzt werden, nochmals in den Kleingruppen vorgestellt.
Weitere Themen der Modulausbildung waren auch die Themen Gefahrgutgrundlagen, Gasmessgeräte sowie Umgang mit Gefahrgut-Pumpen incl. elektrische Potentialausgleich.

Zum Abschluss des Moduls stand dann eine größere Übung auf dem Plan. Hier kam uns zu Gute, das die Firma BENSELER Entgratungen GmbH & Co. KG bereits im Frühjahr angeboten hatte, ihr Gelände für eine Übung der Marbacher Feuerwehr zur Verfügung zu stellen.
Um auch die Zusammenarbeit mit anderen Feuerwehren sowie dem DRK Ortsverein Marbach zu üben, hatte sich die Planer der Übung ein doch recht umfangreiches Szenario ausgedacht.
Ausgangslage der Übung war, dass es bei der Bereitstellung von verschiedene Chemikalien, welche für die Produktion benötigt werden, zu einem Unfall gekommen ist. Dabei entstand durch eine chemische Reaktion eine massive Rauchentwicklung im Bereich der gesamten Produktion. Sofort wurde durch die Verantwortlichen ein interner Räumungsalarm ausgelöst, als auch die Feuerwehr über das Ereignis verständigt.

Nach dem Eintreffen erhielt der Einsatzleiter der Feuerwehr den Hinweis, dass im Untergeschoss wo der Unfall stattfand, 3 Personen vermisst werden. Sofort wurden die Marbacher Einheiten für den Gefahrguteinsatz in die Max-Eyth-Straße beordert. Bei der ersten Erkundung wurde direkt hinter der Eingangstüre eine der Personen lokalisiert und anschließend gerettet. Danach gingen mehrere Trupps in Chemikalienschutzanzügen ins Gebäude vor, um die noch vermissten Personen zu suchen.
Die restlichen Einheiten gingen nach einem für alle Gefahrguteinsätze vorbereiteten Plan vor und bauten z.B. im Zugangsbereich der Halle einen Dekontaminationsplatz auf oder brachten verschiedenen Messgeräte zum Einsatz.

Die geretteten Personen wurden nachdem sie aus dem Gebäude gebracht waren, umgehend den Helfern der DRK Ortsvereins Marbach übergeben, welche ebenfalls in die Übung eingebunden waren. Durch diese erfolgte die weitere medizinische Versorgung und anschließend der fiktive Transport ins Krankenhaus.

Zwischenzeitlich traf auch die Führungsgruppe Oberstenfeld am Übungsobjekt ein und baute zusammen mit den Marbacher Kräften eine Einsatzleitung auf. Die Oberstenfelder Führungsgruppe wird bei einem Gefahrguteinsatz in Marbach automatisch mitalarmiert und unterstützt hier im Bereich der Dokumentation, Kommunikation und beim Führen der Lagekarte.

Um die Übung noch ein wenig anspruchsvoller zu machen, hatten sich die Planer noch ein weiteres Szenario ausgedacht. Während der Räumung der Produktionshalle kam es aufgrund eines technischen Defekts an einer Maschine zu einem Brand und dadurch zu einem weiteren Einsatz mit mehreren Vermissten im Erdgeschoss.

Dieser zusätzliche Einsatz machte es nötig, dass von der Feuerwehr Erdmannshausen ein weiteres Löschfahrzeug nachgefordert wurde, da die meisten Marbacher Kräfte bei dem Chemieeinsatz gebunden waren. Nach dem Eintreffen der Erdmannhäuser Kräfte wurde umgehend eine Menschrettung, sowie eine Brandbekämpfung im Bereich des Erdgeschosses eingeleitet. Innerhalb kürzester Zeit konnten dort alle Personen gerettet und dem DRK übergeben werden. Anschließend wurde der fiktive Brand gelöscht. Damit ging dann die gesamte Übung zu Ende.

In seiner Nachbesprechung dankte Kommandant Alexander Schroth alle beteiligten Organisationen und Kräften für ihren engagierten Einsatz bei dieser Übung. Sicherlich lief nicht alles optimal, jedoch kann die Zusammenarbeit als gut bezeichnet werden. Auch sollen, so Schroth die erkannten Fehler in den kommenden Übungseinheiten aufgearbeitet und verbessert werden.
Ein ganz besonderer Dank galt der Geschäftsleitung der Firma BENSELER Entgratungen GmbH & Co. KG für die Möglichkeit, ihre Räumlichkeiten für eine solche umfangreiche Übung zu nutzen.

 

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Letzter Einsatz

08.11.2018  um 15:46 Uhr  
B3  
Brandmelderalarm  mehr ...

Nächster Dienst

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  • 20.11 Atemschutzstrecke LB - 5
  • 21.11 Dienstsport - Zirkeltraining

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